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Nur bei Dir.

Ich bin kein ängstlicher Mensch. Nur bei dir.
ich bin kein trauriger Mensch. Nur bei dir.

Allein in die Großstadt? Kein Problem.
Mit dir unterwegs? Nerven zum zerreißen angespannt.

Ich hasse Entscheidungen. Vor allem mit dir.
Ich liebe mich. Nur bei dir nicht.

Ich bin wie ich bin. Nur bei dir nicht.

Ich weine nicht. Nur bei dir.
ich lache viel. Nur bei dir nicht.

Ich bin nicht anhänglich. Nur bei dir.
Ich bin keine Schmusekatze. Nur bei dir.
Ich bin hingebungsvoll. Aber nur bei dir.


Ich weine nicht. Mittlerweile auch nicht mehr bei dir.
Nur noch wegen Dir...

Live.Out.Loud.

Ich bin ich. Ich bin nicht Stillstand. Ich bin Leben. Ich bin nicht das „In sich ruhen“, ich bin Auf und Davon, und das gerne. Mein Ziel ist der Weg, nicht das Ankommen. Ich komme überall an. Gerne. Oft. Ich suche nicht mehr nach Heimat, ich bin Heimat. Überall. Und Nirgendwo. Meine Gedanken sind an all jenen Orten, die ich noch sehen möchte – und die ich bereits gesehen habe.
Ich bin ein Team-Player, aber drei sind einer zuviel. Manchmal auch schon zwei, oder einer. Ich liebe es zu teilen, Gedanken, Gefühle. Momente. Ich möchte jemanden an meiner Seite, der mit mir die Gipfel der Berge erklimmt, die Wipfel der Bäume erklettert. Der im isländischen Schnee mit mir Schneeengel macht. Ich teile gerne.
Ich bin die Ruhe vor dem Sturm. Und der Sturm. Ich bin die frische Luft danach. Ich atme Leben, wann und wo ich möchte.
Ich bin manchmal Pink, manchmal Schwarz, manchmal Blau. Manchmal Regenbogen.

 

LIVE3

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Eine leere Pralinenschachtel beim Aufräumen gefunden. Noch nichts ungewöhnliches an der Sache. Aber es war nicht bei mir Zuhause. Es war bei dir. In deinem Regal. "Eine Erinnerung...", meintest du. "An eine nette Überraschung von damals", sagst du. "Eine Erinnerung an Sie", denke ich. Eine leere Pralinenschachtel. Ja, so fühlte ich mich kurzzeitig auch. Leer.
Ich bin nicht eifersüchtig. Ja, den Status Beziehung habe ich bei dir nicht erreicht. Zu meinem Gück, vermutlich. Aber einen kleinen Vergleich kann auch ich nicht lassen... Eine leere Pralinenschachtel ist für dich so viel Erinnerung wert, dass du sie aufhebst. Ich finde es traurig, wenn einer einzigen, winzigen Geste soviel Bedeutung zukommt. Ja, es sind die kleinen Dinge, das sage ich auch immer wieder. Aber wenn ich daran denke...wie oft ich versucht habe, dir eine gute Freundin zu sein, wie oft ich dir in den letzten Jahren eine Freude gemacht habe, kann ich nicht mehr zählen. Erinnerungen brauchen keine Gegenstände. Ich habe dir viel mehr geschenkt. Teilen. Momente, Lächeln. Oh wie hab ich mich über jedes Lächeln von dir gefreut. Über jede freudige Überraschtheit, die in deinen Augen aufblitzte. Ich hab dir so vieles geschenkt. Bleibende Erinnerungen. Gedanken, Gefühle, Anregungen, Worte. Liebe. Auch wenn du sie nicht wolltest. Keine Pralinenschachtel, die man aufheben müsste. Und darauf bin ich stolz.

Es ist, was es ist. Eine leere Hülle. Und ich bin, was ich bin. Dir niemals genug. Und weiter von dir weg, als du ahnen kannst.

Das Pommes Paradoxon

"Ich lass doch keinen Kiffer an meinen Laptop!" - maule ich entrüstet... "wer weiß, was der da alles fabriziert..."

"Ne, meine Pommes ess ich nur knusprig! Die werden vor Ort gegessen oder gar nicht. Is so!" - behaupte ich und mache meinen Willen klar.

"Zum Friseur? Bist du wahnsinnig? Weißt du, was der meinen Haaren wieder möglicherweise antut?!?"  Da greife ich lieber selbst zur Schere.

- "Natürlich weiß ich das. Ich kenn dich ja. Aber schau mal... B. lässt du seit 2 Jahren in dein Herz. Immer und immer wieder. Du schmeißt ihn raus, lässt ihn wieder rein. Er bricht dir Tag für Tag aufs Neue das Herz. Klar ist er auch nett zu dir und hat seine guten Seiten. Aber was überwiegt? Du bist ausgelaugt, brauchst Pausen. Das ist keine Freundschaft und schon gleich gar nicht mehr. Egal WIE lieb er manchmal zu dir ist.
Weißt du, Schätzchen, mittlerweile weißt du sehr genau, wie du dein Essen magst, wie du deine Haare selber schneidest und sagst auch so ganz oft mal Nein. Aber wenn es um B und deine Gefühle geht, da bist du ein Lemming. Du wirfst dich mit voller Wonne in den Abgrund und wunderst dich, wieso du so hart aufschlägst. Du stellst dich als Zielscheibe wie beim Messerwerfer hin und machst es wie die Nicht-Lustig-Lemminge: dich wundern, falls er mal tatsächlich NICHT trifft. Du verteidigst deine nervige Art, Pommes nur in knusprig zu verzehren, als hinge dein Leben davon ab. Aber dein Leben verteidigst du gegen ihn so gar nicht. Denk mal drüber nach. Steh mal genauso zu dir und deinen Emotionen wie zu deinen Pommes!"

Gefangen in dir

Gefangen

Zelle für Zelle

Gitter für Gitter

reib ich mich an dir wund

reib ich mich an uns wund

Tat es anfangs gut

tut es nur noch weh

Gefangen in deinen Worten

Brech ich aus

holst du mich zurück

Unsere Freundschaft -

ein Gefängnis

Meine Liebe -

mein Verhängnis

 

Unser Umgang -

kein Kleinod

Meine Hingabe -

mein Tod


Paula in Berlin: Introduction

(ab heute gibt es eine neue Kategorie auf meinem Blog: Paula in Berlin. Paula erzählt hier von ihren [nicht meinen!] Abenteuern, die sie als Single in der Großstadt erlebt.)

 

Freitag abend, 19:00: "Hallo mein Name ist Paula und ich habe ein Vertrauensproblem."
Ich fühle mich wie bei den anonymen Alkoholikern, nur dass ich Bier trinken darf. Darf ich vorstellen? Mein Unwort des Jahres: Vertrauensvorschuss. Mann muss sich dieses Wort schön langsam auf der Zunge zergehen lassen - V E R T R A U E N S V O R S C H U S S. Schön, nicht? Ich bin 30 und Single in Berlin. Single und Berlin und Vertrauensvorschuss. Das ist als würde man Zyankali und Dynamit frühstücken und sich wundern, wieso man Magenschmerzen hat. Oder keinen Magen mehr.

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